self-care und aktivismus

der mai hat vor ein paar tagen begonnen und mit einer kleinen verzögerung teilen wir die hinweise auf unsere nächsten veranstaltungen. im neuen monat kehren wir nach einer langen winterpause zurück in die b-lage. ende mai sind wir bei den 5. queeren themenwochen in kiel und gleich darauf für einen kurzen abstecher beim lady*fest in heidelberg. ende juni fahren wir mit life’s a beach noch einmal in den süden und sind für zwei veranstaltungen in regensburg. aber nun vielleicht die infos doch ein bisschen langsamer und der reihe nach:

am montag, den 21.5., sind wir in der b-lage und möchten uns dort mit einem unserer lieblingsthemen, self-care im politischen alltag, beschäftigen. der workshop beginnt um 19.30h und endet gegen. um 22.00h. weitere infos und eine grobe vorstellung, womit wir uns beschäftigen werden, folgen wie immer in dem untenstehenden ankündigungstext.

zu viel politik machen? – self-care im politischen alltag

dir liegt der ganzen politkrams sehr am herzen und du hast lust, dich selbst für gesellschaftliche veränderung einzubringen. vielleicht merkst du, dass dir alles in letzter zeit ein bisschen viel ist und du dir mehr ruhe und auszeiten wünschst. vielleicht möchtest du auch einfach einen weg finden, wie du es gar nicht so weit kommen lässt und weiterhin raum für dich in deinem leben bleibt.
wir wollen über inneren und äußeren leistungsdruck im aktivistischen alltag sprechen, uns mit normen rund um effizienz und produktivität beschäftigen. zum einen wollen wir wieder stärker in kontakt mit unseren eigenen bedürfnissen kommen und voneinander lernen, mehr ruhe und zeit für uns zu finden. zum anderen möchten wir uns gemeinsam die frage stellen, welche räume wir für aktivismus schaffen wollen, in denen wir uns unterstützen und wohlwollend begegnen.

workshop in deutscher lautsprache, toilette nicht rollstuhlgerecht, mobile rampe für die stufe am eingang, keine weitere anmeldung nötig, dauer ca. 2,5h, queers & allies welcome, spende (0-20€)

die beiden workshops in kiel werden wir im rahmen der 5. queeren themenwochen in zusammenarbeit mit dem queer referat der uni kiel anbieten. leider fehlen uns noch die genauen infos zu den veranstaltungsräumen. sobald wir mehr wissen, werden wir das hier entsprechend verlinken.

support your trans*friends – sensibilisierung für trans*allies (31.05.18, 16.00-19.00h)

was ist der unterschied zwischen trans*feminin, nicht-binär, genderqueer und agender? was bedeutet eigentlich cis und was hat diese kurze silbe mit privilegien zu tun? welcher form von diskriminierung sind trans personen häufig ausgesetzt? was ist eine pronomensrunde? wie kann ich sie für alle personen angenehm durchführen? welche (geschlechtsneutralen) pronomen gibt es? wie kann ich üben, diese zu benutzen? wie kann ich ausschlüsse für trans leute reduzieren und mir weiter das wissen aneignen, um trans personen zu unterstützen?
dieser workshop richtet sich in erster linie an cis-personen (= menschen, die sich mit dem bei ihrer geburt zugewiesenen geschlecht wohlfühlen), die bisher keine oder wenig berührung mit dem thema trans* hatten. in diesem workshop wird es die möglichkeit geben inhaltliche fragen zu klären, die trans personen in ihrem alltag oftmals viel zu oft ungewollt gestellt werden.

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life’s a beach ist unterwegs

im kommenden monat sind wir zwar nicht mit einer veranstaltung in berlin präsent. aber stattdessen werden wir in dresden und heidelberg workshops geben. wir freuen uns schon darauf und teilen an dieser stelle gern die infos zu diesen veranstaltungen.

am freitag, den 20.4.18, möchten wir einen raum öffnen um über „solidarität und kritik in queer_feministischen räumen“ zu sprechen. der workshop beginnt um 14.00h und dauert ca. 4h. stattfinden wir das ganze im frauen*bildungszentrum dresden (oskarstr. 1, 01219 dresden). eine anmeldung ist bis zum 13.04.2018 unter fbz@frauenbildungshaus-dresden.de erwünscht.

keine angst vor kritik! konflikte und solidarität in queer_feministischen räumen

gerade in räumen, die sich als offen und diskriminierungssensibel verstehen, entstehen neue ängste und unsicherheiten, wie kritik geübt und angenommen werden kann. in diesem workshop gehen wir der angst auf den grund, die in (queer-)feministischen gruppen oder arbeitskontexten aus (ungelösten) konflikten entsteht und wollen uns dazu gemeinsam folgenden fragen stellen: welche impulse bemerken wir in uns, wenn das verhalten anderer in der eigenen wahrnehmung diskriminierung reproduziert? wie können wir unsere kritik formulieren, während wir gesellschaftliche positioniertheiten mitdenken und eigene gefühle bewusst_er wahrnehmen? wie kann eine „fehler“-freundliche haltung aussehen und wie ist ein solidarischer umgang beim bearbeiten von konflikten möglich? wir wollen darüber sprechen, wie wir uns konstruktiv rückmeldung geben können. gleichzeitig wollen wir ideen sammeln, wie wir gemeinsam an kritik lernen und wachsen können, und herausfinden, welche art von kritik wir dafür brauchen.

genau eine woche später, am 27.4.18, sind wir vom frauen*- und non-binary-referat gegen geschlechtsspezifische diskriminierung an der uni heidelberg eingeladen um gemeinsam über radical softness ins gespräch zu kommen. der workshop beginnt wieder um 14.00h und wird vermutlich auch ungefähr vier stunden dauern. ein raum steht noch nicht fest, aber wir werden diese information ergänzen, sobald wir mehr wissen.

radical softness – verletzlichkeit_en annehmen

inspiriert von den ideen des_der künstler_in und blogger_in lora mathis‘ möchten wir uns mit radical softness auseinandersetzen. wofür steht radical softness eigentlich? was kann das konzept für dich persönlich bedeuten? wie wirkt es sich in deinem alltag oder in beziehungen aus, wenn du eigene verletzlichkeit_en mehr annimmst und auch sogenannte unangenehme gefühle zulässt? warum ist softness_sanftheit_weichheit eigentlich radikal? und wie beeinflussen geschlechterrollen und andere gesellschaftliche machtverhältnisse unseren zugang zu dieser?

selbstmitgefühl im frühling

anfang märz laden wir zu einem neuen workshop ein. wir möchten uns erstmalig mit dem konzept selbstmitgefühl beschäftigen. gemeinsam wollen wir uns diesem thema nähern und herausfinden, was selbstmitgefühl für uns persönlich und für unsere politische praxis bedeuten kann.
der workshop beginnt am 03.03.18 um 14.00h und endet voraussichtlich um 18.30h. der workshop findet im heilehaus in berlin-kreuzberg statt. weitere infos folgen im ankündigungstext:

sanft zu mir selbst? – workshop für eine selbstmitfühlende, politische praxis (03.03.18, 14.00h-18.30h)

(selbst-)kritik hat in unserer gesellschaft einen hohen stellenwert und wird häufig als der einzige weg verstanden, wie wir mit einem vermeintlichen „fehltritt“ umgehen können. oft blockieren diese verinnerlichten kritischen stimmen veränderung und verunsichern, wenn eine ähnliche situation auftritt.
wir möchten in diesem workshop einen anderen weg erkunden, wie wir schwierigen erfahrungen und unseren persönlichen grenzen begegnen können. dabei möchten wir uns näher mit dem konzept von selbstmitgefühl beschäftigen. selbstmitgefühl kann als eine haltung verstanden werden, wie wir mit uns selbst im alltag freundlicher und sanfter in kontakt kommen. dabei ist selbstmitgefühl ein ruhiger und beständiger weg, der uns auch in der politischen praxis bereichern kann. wir möchten herausfinden, was das konkret bedeutet, und dafür diese und ähnliche fragen näher ansehen:

  • welche glaubenssätze habe ich bezogen auf kritik verinnerlicht? warum glaube ich, dass ich (nicht) zu sanft oder mitfühlend mit mir sein sollte?
  • wie kann ich erfahrungen von diskriminierung in ihrer schmerzhaftigkeit wahrnehmen, ohne dabei zu verhärten? wie kann ich meinen schmerz über gesellschaftliche zustände zulassen ohne mich darin zu verlieren?
  • wie kann ich meine persönlichen grenzen wertschätzend betrachten und mir liebevoll begegnen, wenn ich es bei diskriminierung nicht geschafft habe zu intervenieren?
  • wie kann ich mir selbstmitfühlend begegnen, wenn ich durch mein verhalten machtverhältnisse oder ausschlüsse reproduziert habe?

workshop in deutscher lautsprache, kein barrierearmer raum, anmeldung gern per mail an lifesabeach[ät]riseup.net, ankommen ab 13.45h, dauer ca. 4,5h, all genders welcome, spende (0-25€)

wir freuen uns über euer interesse, über euer kommen und auf den austausch!

was kann radical softness noch für mich bedeuten?

auch im neuen jahr möchten wir unsere bekannten themen nicht aus dem blick verlieren. ganz konkret heißt das für uns, dass wir erneut den raum öffnen möchten um über radical softness ins gespräch zu kommen. herzlich eingeladen sind alle, die bereits an einem der bisherigen workshops teilgenommen haben, aber auch personen, die sich zum ersten mal mit diesem thema beschäftigen möchten, sind gern gesehen. los geht es am donnerstag, den 11.01.18, ab 18.30 im aquarium.

radical softness – raum für gefühle (11.01.18, 18.30h – 22.00h)

was ist denn nun eigentlich radical softness? nee, diese frage werden wir vermutlich nicht klären. aber wir haben große lust uns neuen und alten fragen rund um das thema anzunähern. welche veränderung_en hast du in deinem alltag bemerkt, wenn du gefühlen und verletzlichkeit_en mehr raum gibst? welche hürden oder barrieren sind dir aufgefallen? wie würdest du gerne mit diesen umgehen? inwieweit kann radical softness eine form von widerstand in dieser gesellschaft sein? und was wäre das für ein miteinander, wenn wir alle radical soft wären?

wir haben lust auf austausch über gefühle, assoziationen, erfahrungen und kreative prozesse. wir werden den rahmen schaffen, möchten dabei viel raum für eure themen lassen und den abend gemeinsam mit euch gestalten.

workshop in deutscher lautsprache, barrierearmer raum, anmeldung gern kurz per mail an lifesabeach[ät]riseup.net, ankommen ab 18.00h, dauer ca. 3,5h, all genders welcome, spende (0-25€)

wir sind gespannt auf den gemeinsamen abend und freuen uns auf euch!

mein weichsein ist politisch

oh, es ist schon der 5. dezember! zeit für eine sehr spontane ankündigung.

ein letztes mal in diesem jahr und eingeladen vom LesBiTransInterA-referat möchten wir über radical softness sprechen. schon übermorgen, am 07.12., findet der workshop im asta-plenumsraum der fu berlin (otto-von-simson-str. 23, 14195 berlin) von 16.00-19.00h statt. der workshop ist für alle außer cis-männer offen (cis bist du, wenn du dich mit dem bei der geburt zugewiesenen geschlecht identifizierst). der raum ist barrierarm und der workshop findet je nach teilnehmer_innenzusammensetzung in deutscher oder englischer lautsprache statt. flüsterübersetzungen werden wir nach bedarf spontan organisieren. um am workshop teilzunehmen braucht es keine weitere anmeldung.

radical softness – verletzlichkeit_en annehmen (07.12.17, 16.00-19.00h)

inspiriert von den ideen lora mathis‘ möchten wir uns mit radical softness auseinandersetzen. wofür steht radical softness eigentlich? was kann das konzept für dich persönlich bedeuten? wie wirkt es sich in deinem alltag oder in beziehungen aus, wenn du eigene verletzlichkeit_en mehr annimmst und auch sogenannte unangenehme gefühle zulässt? warum ist softness_sanftheit_weichheit eigentlich radikal? und wie beeinflussen geschlechterrollen und andere gesellschaftliche machtverhältnisse unseren zugang zu dieser?

wir möchten den raum für den austausch über radical softness öffnen und uns damit beschäftigen, was wir persönlich mit diesem konzept verbinden egal ob du zum ersten mal von radical softness hörst oder du seit längerem darüber nachdenkst, freuen wir uns, wenn du vorbeikommst.

radical softness – embracing vulnerabilty (07.12.17, 4-7pm)

inspired by lora mathis‘ artwork, we want to engage with the topic of radical softness. what does radical softness mean? what is my personal understanding of the concept? how do my relationships change when i accept my vulnerabilites and when i allow myself to feel? why is softness and tenderness actually radical? and how do gender roles and other power structures affect my understanding of softness?

we want to exchange our ideas on radical softness and open up a space to relate to the concept from a personal perspective. this space is open to everyone who wants to engage with radical softness. no matter whether you have heard about radical softness for the first time or whether you have reflected on it for quite a while, you are very welcome to come
along.