trans*verbündetenschaft und radikale bedürfnisorientierung in bayern

der november kommt und wir verlängern die frist, in der beiträge für das zine über verletzlichkeit, radical softness und gefühle eingereicht werden können. uns haben in den letzten wochen bereits erste zuschriften erreicht. immer wieder fanden sich berührende gedichte oder persönliche, verletzliche fotos in unserem postfach. wenn du nun auch lust hast dabei zu sein oder du in der dunkleren jahreszeit einfach mehr raum für kreativität hast, dann hast du noch bis zum 15.12.18 die möglichkeit dazu. alle weiteren infos zu dem zine-projekt und den gesamten aufruf in deutscher und englischer sprache findest du hier.

wir haben uns sehr über das große interesse an dem workshop „was ist eigentlich emotionale arbeit? – über machtverhältnisse, abgrenzung und unterstützung“ vor einer woche gefreut. knapp 40 personen haben letzten montagabend an der veranstaltung teilgenommen. noch mehr leute, die wir auf den nächsten termin vertröstet haben, hätten gern teilgenommen. das war für uns eine ganz besondere und aufregende erfahrung. denn so häufig scheint es, dass themen wie gefühle und emotionale arbeit wenig aufmerksamkeit und selten eine hohe priorität bekommen. die resonanz letzte woche hat uns gezeigt, dass dem nicht so sein muss und es viele menschen gibt, denen diese themen ebenso wie uns auch sehr am herzen liegen. wir haben lust mit dieser neugewonnenen energie, die auseinandersetzung um emotionale arbeit in den nächsten monaten fortzusetzen und werden auf jeden fall weitere workshops zu emotionaler arbeit anbieten, gern auch mit unterschiedlichen schwerpunkten oder zielgruppen.

nach diesen aufregenden wochen werden wir den november ein bisschen ruhiger angehen lassen. wir bieten daher ‚nur‘ zwei öffentliche workshops an. einmal sind wir mit dem thema ‚support your trans* friends‘ bei den gesellschaft-macht-geschlecht-tagen in regensburg dabei. dort beginnt am freitag, den 09.11.18, der workshop um 15.00h. zum anderen sind wir von der gruppe ‚auf der suche – anarchistische gruppe nürnberg‘ am sonntag, den 11.11.18, eingeladen um über radikale bedürfnisorientierung zu sprechen. ab 13.00h wollen wir uns vier stunden lang mit der frage beschäftigen, wie wir unser leben mehr den eigenen bedürfnissen entsprechend gestalten können. weitere infos zu dieser veranstaltung finden sich auf der seite des veranstaltungsorts und auf facebook.

emotionale arbeit im herbst

wir haben tollen neuigkeiten!

wir freuen uns im oktober einen öffentlichen workshop in berlin ankündigen zu können. außerdem möchten wir gern erzählen, dass wir anfang september einen call for particpation gestartet haben. in einem zine möchten wir verschiedene beiträge rund um das thema ‚radical softness‘ zusammentragen und so weniger flüchtig in den austausch über gefühle, softness und machtverhältnisse kommen. ausführlichere infos zu dem projekt, den kompletten aufruf und möglichkeiten, dich zu beteiligen, findest du auf dem blog unter links + zines.

unser öffentlicher workshop findet am 22.10.18 in der b-lage statt. unsere einladung ist gemeinsam über das selten besprochene und doch so wichtige thema ‚emotionale arbeit‘ zu sprechen. der beginn ist für 19.30h angesetzt. voraussichtliches ende ist 22.00h. weitere infos zur veranstaltung und eine kleine inhaltliche einstimmung liefert der folgende ankündigungstext:

was ist eigentlich emotionale arbeit? – über machtverhältnisse, abgrenzung und unterstützung

emotionale arbeit ist als teil von care-arbeit häufig unsichtbar und wird nur selten offen thematisiert. ein_e freund_in trösten, ein klärendes gespräch führen oder sich selbst eine auszeit nehmen um die eigenen gefühle wahrzunehmen können alles beispiele für emotionale arbeit im alltag sein. doch wer übernimmt schnell verantwortung dafür? welche personen geben emotionale arbeit lieber an ihr umfeld ab? und vor allem wie können wir bestehende muster, die wir bei uns selbst erkennen, durchbrechen und einen anderen zugang zu emotionaler arbeit wählen?

dieser workshop richtet sich an alle geschlechter und personen aller positionierungen. du bist hier richtig, wenn du dich bewusst zum ersten mal mit dem thema emotionale arbeit beschäftigst und lernen möchtest, wie du in zukunft dir selbst und anderen mehr emotionale unterstützung anbieten kannst. du bist hier auch richtig, wenn du für dich herausfinden möchtest, wie du verantwortung für die gefühle anderer abgeben und stärker auf deine eigenen grenzen achten kannst.

workshop in deutscher lautsprache (evtl. mit übersetzung in gebärdensprache, wir aktualisieren diese info, sobald wir mehr wissen), toilette nicht rollstuhlgerecht, mobile rampe für die stufe am eingang, keine weitere anmeldung nötig, dauer ca. 2,5h, all genders welcome, spende (0-20€)

da das bisherige interesse auf facebook schon recht groß ist, haben wir auf jeden fall geplant, einen wiederholung dieser veranstaltung anfang 2019 anzubieten.

in zusammenarbeit mit queer_topia* und dem ak genderqueer des bunds deutscher pfadfinder_innen bieten wir gemeinsam einen workshop im rahmen des queerfilmfest in rostock an. darin wollen wir uns mit den themen ‚asexualität‘ und ‚aromantik‘ auseinandersetzen. los geht’s am 26.10.18 ab 14.00h im peter-weiss-haus (doberaner straße 21, 18057 rostock).

„liebesbeziehung? sex? – warum denn auch?“ workshop zu asexualität und aromantik

in diesem workshop wollen wir uns näher mit zwei themen beschäftigen, die erst in den letzten jahren langsam mehr aufmerksamkeit bekommen: asexualität und aromantik. asexualität bedbedeutet, dass eine person wenig oder keine sexuelle anziehung zu anderen personen spürt. aromantik meint, dass eine person keine romantischen liebesbeziehungen mit anderen personen eingehen möchte.

noch immer sind aromantik und asexualität relativ unbekannt und es gibt viel unwissen. daher wollen wir mythen rund um diese beiden themen abbauen und verstehen, inwieweit asexuelle und aromantische personen in unserer gesellschaft ausgrenzung und diskriminierung erfahren. zuletzt wollen wir uns mit der frage beschäftigen, wie wir räume gestalten können, in denen sich personen mit allen romantischen und sexuellen orientierungen wohlfühlen können.

der workshop findet in deutscher lautsprache (mit flüsterübersetzung auf englisch) statt und ist offen für alle geschlechter. der raum ist rauchfrei, aber leider nicht barrierefrei. dauer: ca. 4 stunden.

egal ob in berlin oder rostock, wir freuen uns auf austausch, gemütlichkeit und warmen tee im schönen herbst!

support your trans friends

in den nächsten wochen werden wir zwei öffentliche workshops geben. wir wurden von den queerdenker*innen stuttgart zum open-mind-festival eingeladen und werden dort an zwei aufeinanderfolgenden tagen mit den themen trans*verbündetenschaft und radical softness präsent sein:

am samstag, den 15.09, 16.30-19.30h: radical softness

am sonntag, den 16.09, 11.30-14.30h: support your trans friends – workshop zu trans* verbündentenschaft

wir freuen uns auf bereichernden austausch und insprierende begegnungen!

fast eine sommerpause

im august legen wir fast eine kleine sommerpause ein, lassen viel die beine baumeln und verbringen einige zeit an berliner badeseen. aber einen workshop geben wir dann doch: beim herrschaftskritischen sommercamp der naturfreundejugend berlin sind wir im zweiten jahr in folge dabei und laden euch ein am kommenden montag gemeinsam über radical softness zu sprechen. der veranstaltungsbeginn ist für 16.00h angesetzt und wir haben drei stunden um uns mit diesem herzensthema zu beschäftigen.

hier noch einmal die infos in kürze: radical softness – raum für verletzlichkeit_en, am 13.08.18 ab 16.00h auf dem herrschaftskritischen sommercamp der nfj berlin.

das übrige programm des camps sieht auch sehr spannend aus. für neugierige gibt es hier den link zu weiteren informationen.

wir freuen uns auf begegnungen und austausch und wünschen eine entspannte sommerzeit!

selbst_mitgefühl und self_care im sommer

im juli sind wir mal eher wieder unterwegs. wir haben lust demnächst auch einen workshop in berlin anzubieten, aber leider hat es in den kommenden wochen nicht geklappt. ende des monats fahren wir zum wer-lebt-mit-wem-camp nach walthershausen. dort werden wir zwei workshops geben. in diesem jahr gibt es bereits vor beginn des camp ein spannendes programm, das während der campzeit noch durch spontane ideen ergänzt wird. da wir schon im prgramm stehen, können wir hier schon den genauen termin der beiden workshops verraten:

am donnerstag, den 26.07, 15.00-18.00h: zu viel politik machen? – self-care im politischen alltag

am sonntag, den 29.07., 15.00-18.00h: sanft zu mir selbst? – workshop für eine selbstmitfühlende, politische praxis

und ganz spontan haben wir noch einen neuen termin reinbekommen. dieses jahr findet ab dem 29. juli das queer feminist quaravan, ein mehrwöchiges vernetzungstreffen im osten deutschlands und in polen, statt. an wechselnden orten sollen räume geschaffen werden um sich als feminist_innen zu vernetzen, gegenseitig zu stärken und gemeinsam kraft gegen den aktuellen rechtsruck zu sammeln. wir sind am anfang auch mit dabei und geben einen workshop zu trans*verbündetenschaft:

am montag, den 30.07., 14.30-17.30h: support your trans*friends!, Ort: Quecke (Falkenberg/Ortsteil Cöthen, Nähe Eberswalde), Sprache: englische Lautsprache

wir freuen uns, wenn ihr auch beim wer-lebt-mit-wem-camp oder zum queer-feminist quaravan vorbeischaut oder diese info mit menschen teilt, die lust haben zu kommen!

eine schöne sommerzeit!



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