unterwegs im august und september

nach dem aufregenden workshop zu radical softness sind wir im august wieder ein bisschen unterwegs und fahren zu verschiedenen camps. anfang september kommen wir wieder zurück in die nähe von berlin, verbringen ein paar tage mit workshops in potsdam und sind dann in der zweiten hälfte des monats für einen workshop in der b-lage und im faq. das war die kurzfassung. für weitere informationen lies einfach weiter …

wir freuen uns, dass es spontan geklappt hat und wir beim herrschaftskritischen sommercamp der naturfreundejungend berlin mit dabei sein werden. am samstag, den 12.8, werden wir dort ab 16h einen workshop geben, in dem wir uns mit dem finden und wahrnehmen von bedürfnissen auseinandersetzen wollen.

was will ich denn eigentlich? ein versuch bedürfnisse zu finden

meistens wissen wir ziemlich genau, was wir nicht wollen. regelmäßig spüren wir deutlich, wenn uns etwas (so gar) nicht passt. doch was wir eigentlich brauchen, ist dagegen oft nicht so leicht zu sagen. in diesem workshop wollen wir uns auf die suche nach worten begeben, mit denen wir ausdrücken können, was wir brauchen. wir möchten uns mit situationen in unserem alltag beschäftigen, wo wir noch nicht genau wissen, was wir uns wünschen, und gem_einsam in uns hineinhören, was es sein könnte. wir wollen einen safer space schaffen, in dem es möglich ist, über unsicherheiten, ängste und gefühle zu sprechen.

(mehr…)

im schönen juli

nach unserem kurzen ausflug auf’s wilde böse & gemein-festival und an die tu in dresden sind wir wieder zurück in berlin und haben bereits erste workshop-pläne für den kommenden monat geschmiedet.

am montag, den 24.7., laden wir dich herzlich und vorfreudig ein in die b-lage zu kommen und mit uns gemeinsam über ‚radical softness‘ zu sprechen. ab 19.30h geht es los.

radical softness – verletzlichkeit_en annehmen (workshop ist voll)

inspiriert von den ideen lora mathis‘ möchten wir uns mit radical softness auseinandersetzen. wofür steht radical softness eigentlich? was kann das konzept für dich persönlich bedeuten? wie wirkt es sich in deinem alltag oder in beziehungen aus, wenn du eigene verletzlichkeit_en mehr annimmst und auch sogenannte unangenehme gefühle zulässt? warum ist softness_sanftheit_weichheit eigentlich radikal? und wie beeinflussen geschlechterrollen und andere gesellschaftliche machtverhältnisse unseren zugang zu dieser?

im rahmen des montäglichen queer beer möchten wir den raum für den austausch über radical softness öffnen und uns damit beschäftigen, was wir persönlich mit diesem konzept verbinden. egal ob du zum ersten mal von radical softness hörst oder du seit längerem darüber nachdenkst, freuen wir uns, wenn du vorbeikommst.

workshop in deutscher lautsprache, leider kein barrierefreier raum (toilette nicht rollstuhlgerecht, stufe am eingang aber mobile rampe), keine weitere anmeldung nötig, dauer ca. 2h, all genders welcome, spende

wegen der großen nachfrage machen wir den workshop mit anmeldung. wenn du also teilnehmen möchtest, melde dich bitte noch unter lifesabeach@riseup.net an. (max. teilnehmer*innenzahl ist 30)
UPDATE: der workshop ist voll und wir können daher leider keine teilnehmer*innen mehr aufnehmen. da wir am wochenende kein internet haben, können wir dir leider nicht auf deine mails antworten. wir machen den workshop nochmal im september, wenn du von uns darüber informiert werden willst, wann dieser stattfindet, mail uns doch kurz.

wir freuen uns auf dich!

workshops im juni

im juni machen wir in berlin eine kleine pause. stattdessen sind wir am letzten wochenende in dresden unterwegs und geben dort zwei workshops.

am 25.6. um 13:00h bieten wir auf dem böse&gemein-festival in dresden einen workshop zu radikaler bedürfnisorientierung an. das böse&gemein-festival findet dieses jahr zum zweiten mal vom 22.-25. juni statt und wird von einem queer_feministischen all-grrlz konzert-kollektiv organsiert. neben den konzerten am abend finden unter‘m tag viele spannende workshops statt.

schaut’s euch gern selbst an!
weitere infos zum workshop und das programm zum festival

am 26.6 um 18:30h geben wir an der tu dresden für das referat gleichstellungspolitik einen workshop mit dem titel ‚trans ♥ sein feiern‘ für personen, die sich als nicht-cis-geschlechtlich positionieren:

ob transfeminin, transmaskulin, nicht-binär, agender, genderqueer … was für erfahrungen machen wir in der cis-sexistischen welt? wie gehen wir damit um? wo finden wir unterstützung, wenn wir eine anstrengende situation erlebt haben? was haben wir schon schönes und spannendes erlebt? und was macht am trans* sein spaß?
wir wollen mit sprache spielen und unsere eigenen worte finden. wir wollen uns unterstützung geben, wie wir anders mit schwierigen situationen in unserem alltag umgehen können. wir wollen feiern, dass wir für uns einstehen und den mut haben, uns so zu zeigen wie wir sind.

rae spoon – i hear them calling

in deutscher lautsprache, ca. 3 stunden, barrierearmer raum

weitere infos

wir freuen uns auf euch (:

workshops im mai

im schönen monat mai sind wir mit life’s a beach gleich dreimal in und um berlin mit workshops unterwegs. neben einem workshop im faq und in der b-lage fahren wir nämlich auch zum f_antifa-kongress nach potsdam. (:

zu viel politik machen? – self-care als f_antifa* (14.05, 11:00-13:00)

dir liegt antifaschismus und_oder feminismus sehr am herzen und du hast lust, dich selbst für diese themen einzubringen. angesichts des aktuellen politischen klimas, in welchem viele interventionen nötig sind, merkst du, dass du dich gelegentlich überfordert fühlst und dir in letzter zeit mehr ruhe und auszeiten wünschst. vielleicht möchtest du auch einfach einen weg finden, wie du es gar nicht so weit kommen lässt und weiterhin raum für dich in deinem leben bleibt.

wir wollen über inneren und äußeren leistungsdruck im aktivistischen alltag sprechen, uns mit normen rund um effizienz und produktivität beschäftigen. zum einen wollen wir wieder stärker in kontakt mit unseren eigenen bedürfnissen kommen und voneinander lernen, mehr ruhe und zeit für uns zu finden. zum anderen möchten wir uns gemeinsam die frage stellen, welche räume wir für aktivismus schaffen wollen, in denen wir uns unterstützen und wohlwollend begegnen.

der workshop wird in deutscher lautsprache angeboten und dauert ca. 3h, all genders welcome

direkt nach dem wochenende in potsdam sind wir in der B-Lage. am 15.5 um 19:15 bieten wir im rahmen des montäglichen queer beer einen workshop mit dem thema ‚Let‘s talk about caring communities‘ an.

in welchen räumen kann ich mich bewegen und unterstützung erfahren? welche machtstrukturen hindern andere personen daran sich in diesen räumen wohl und entspannt zu fühlen? inwiefern halten mich leistungsnormen davon ab, den eigenen stress und die eigene erschöpfung wahrzunehmen und anderen unterstützend und empathisch zu begegnen?
wir möchten in einen gemeinsamen austausch kommen wie caring communities und safer spaces für uns aussehen und was wir an diesen orten brauchen. wir möchten darüber sprechen, wie wir uns unterstützen können, während wir gleichzeitg auschlüsse und privilegien reflektieren.

workshop in deutscher lautsprache, leider kein barrierefreier raum (toilette nicht rollstuhlgerecht, stufe am eingang), keine weitere anmeldung erforderlich, dauer ca. 3h, all genders welcome, spende

am letzten maiwochenende sind wir dann im faq zu finden. am samstag, den 27.5., um 15h wollen wir uns treffen um uns über wertschätzung und kritik in der queer_feministischen räumen auszutauschen.

wann war eigentlich das letzte mal, dass ich einer gruppe oder einzelperson wertschätzung dafür geschenkt habe, weil mich ihre veranstaltung, ihr text oder ihre aktion begeisterte oder inspirierte? konzentriere ich mich in meinen rückmeldungen eher auf punkte, die mir unangenehm auffallen, oder kann ich mir vorstellen, auch mal den schwerpunkt auf das positive zu legen?
welche impulse bemerke ich bei mir, wenn das verhalten anderer in meiner wahrnehmung diskriminierung reproduziert? wie kann ich meine kritik formulieren und gleichzeitig meine gegenüber* als person_en gedanklich von dieser kritik trennen? was macht eine fehlerfreundliche haltung für mich aus? wie kann ich solidarische kritik üben? kann ich in diesem austausch einen gemeinsamen lernprozess sehen, da wir uns zusammen mit verinnerlichten machtverhältnissen auseinandersetzen?

über diese und ähnliche fragen möchten wir uns austauschen. wir wollen darüber sprechen, wie wir uns in queer_feministischen räumen wertschätzende rückmeldungen geben können. in diesen gesprächen möchten wir neue energie für unseren aktivismus finden. gleichzeitig wollen wir ideen sammeln, wie wir gemeinsam mit kritik lernen und wachsen können, und möchten dabei herausfinden, welche art von kritik wir dafür brauchen. wir gestalten den workshop mit elementen von gewaltfreier kommunikation und möchten dabei einen raum öffnen, in dem fltiqa* (frauen lesben trans inter queer agender sternchen) gehört und gesehen werden.

workshop in deutscher lautsprache, barrierearmer raum, dauer ca. 3h, anmeldung per mail bitte an lifesabeach@riseup.net (max. teilnehmer*innenzahl 15 personen), spende

wir wünschen auch einen schönen mai und freuen uns auf euch (:

workshop im april

erneut hat uns der letzte workshop im faq „was will ich denn eigentlich? ein versuch bedürfnisse zu finden“ einige inspiration geliefert um einen weiteren workshop zu gestalten. diesmal möchten wir uns näher mit dem austausch über bedürfnisse beschäftigen.

wir bieten am freitag (!), den 21.4, um 17 Uhr im faq einen weiteren workshop an, der sich weiter mit unseren lieblingsthemen „gefühle und bedürfnisse“ beschäftigen möchte. der workshop heißt ‚ja sagen! nein sagen! wie kann ich meine bedürfnisse kommunizieren?‘ und hat folgende beschreibung:

wie kann ich anderen personen von meinen bedüfnissen erzählen? wie kann ich eine verabredung absagen, obwohl ich befürchte, dass dies bei der anderen person traurigkeit/enttäuschung/verärgerung/etc. auslösen kann? wie kann ich nahen beziehungen darüber sprechen, was ich brauche, und der anderen person gleichzeitig vermitteln, dass ihre bedürfnisse auch zählen?
wir wollen uns an einem freitagabend zusammensetzen um uns über diese fragen auszutauschen. wir wollen eine welt über kompromisse und unausgesprochenen wünsche hinaus kennenlernen. jenseits von konkurrenz und durchsetzungsvermögen möchten wir über empathische verbindungen sprechen und wege entdecken, wie alle beteiligten das bekommen, was ihr leben bereichert.

der workshop knüpft an themen der vorherigen veranstaltungen „radikale bedürfnisorientierung“ und „was will ich denn eigentlich?“ an, kann jedoch ohne vorwissen besucht werden. wir gestalten unseren workshop auf grundlage von gewaltfreier kommunikation und möchten gleichzeitig einen raum öffnen, in dem fltiqa* (frauen lesben trans inter queer agender sternchen) gehört und gesehen werden.

workshop in deutscher lautsprache, barrierearmer raum, dauer ca. 3h, anmeldung per mail bitte an lifesabeach@riseup.net (max. teilnehmer*innenzahl 15 personen), spende