Termine im Februar

Das neue Jahr hat bereits vor mehr als einer Woche begonnen. Ein frohes neues Jahr an alle, die sich noch über Neujahrsgrüße freuen!

Nach einer Winterpause im Dezember und Januar sind wir mit zwei Workshops im Februar wieder zurück. In Berlin bieten zwei Personen aus unserem Zusammenhang eine zwei-tägige Veranstaltung zum Umgang mit Diskriminierung in heterogenen Gruppen an. Da diese Veranstaltung durch das Bildungswerk der Heinrich-Böll-Stiftung organisiert wird, ist eine Anmeldung hier nötig. Weitere Infos zu dieser Veranstaltung finden sich im Kalender des Bildungswerks, auf facebook oder in den folgenden Absätzen:

Vom Umgang mit Diskriminierung in heterogenen Gruppen
Keine Angst vor Kritik!?

Datum: 08.02.20 & 09.02.20

Referent*innen: Kalle Hümpfner & Nello Fragner
Veranstalter*in: Bildungswerk der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin

Diskriminierungsarme Räume brauchen eine offene Feedbackkultur. Denn es braucht Kritik um auf Diskriminierung hinzuweisen und Handlungsalternativen zu erlernen. Da Kritik häufig als verunsichernd erlebt wird, wollen wir einen Raum für Lernen und Austausch öffnen.

In jeder Gruppe treffen Menschen mit unterschiedlichen Verletzlichkeiten und Erfahrungen aufeinander: Rassismus, Klassismus, Homo- und Transfeindlichkeit, Behindertenfeindlichkeit sind Beispiele für Dimensionen von Diskriminierung, die uns prägen und zugleich zu Expert*innen der eigenen Lebensrealität machen. Die Frage „Woher kommst du?“, ein starrender Blick, ein Unterbrechen in der Diskussion – Wissen darüber, wie sich Diskriminierung äußert, ist ungleich verteilt und Verletzungen werden in vielen Fällen von den Personen, die sich diskriminierend verhalten, nicht (als problematisch) wahrgenommen.

In Räumen, die sich als offen und diskriminierungssensibel verstehen, gibt es einen großen Wunsch, Verletzungen zu thematisieren und zu reduzieren, während gleichzeitig Unsicherheit besteht, wie das am besten passieren kann. In diesem Seminar wollen wir diese Verunsicherung als Ausgangspunkt nehmen und uns dazu gemeinsam folgende Fragen stellen:

- Welche Impulse bemerken wir bei uns, wenn wir das Verhalten anderer als diskriminierend wahrnehmen?
- Wie können wir unsere Kritik formulieren, während wir (eigene) Erfahrungen von Diskriminierung und Privilegierung mitdenken?
- Wie fühlt es sich an, wenn wir selbst darauf angesprochen werden, dass unser Verhalten verletzend war?
- Welche Formen von Abwehr bemerken wir und was würde helfen, diese Kritik anzunehmen?

Mit Blick auf strukturelle Machtungleichheiten sprechen wir darüber, wie wir uns konstruktiv Rückmeldung geben, und zusammen Ideen sammeln, wie wir gemeinsam an Kritik wachsen. Gleichzeitig wollen wir mitfühlend auf eigene Abwehrmechanismen schauen und überlegen, wie wir Kritik auch persönlich mehr als Geschenk und Lernmöglichkeit und weniger als Gefahr wahrnehmen können. Zuletzt möchten wir uns darüber austauschen, wie das Lernen auf Kosten von diskriminierten Personen verhindert werden kann und (Lern-)Räume entstehen, die Platz für unterschiedliche Lebensrealitäten schaffen.

Teilnahmebeitrag: 50 Euro, ermäßigt 25 Euro (ALG II + Studierende, nur mit Nachweis)

Eine Anmeldung beim Bildungswerk ist für die Teilnahme nötig. Diese Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Neben dieser Veranstaltung bietet life’s a beach einen Tages-Workshop zum Thema ‚Self-Care und Community-Care im Aktivismus‘ in Cottbus an. Der Workshop findet am 29.02. von 11 bis 17h statt. Da dieser Workshop noch nicht online durch unsere Kooperationspartner*innen beworben wurde, folgen weitere Infos dazu in Kürze.

Einen angenehmen Start in das neue Jahr!

termine im november

in den kommenden wochen bieten wir erneut eine spannende auswahl an workshops an. neben trans empowerment und emotionaler arbeit steht ein zwei-tägiger self-care-workshop in berlin vor der tür, zu dem eine anmeldung noch möglich ist. außerdem bieten wir zum ersten mal einen workshop zu mikro-aggressionen. neugierig geworden? einen entspannten überblick unserer öffentlich angekündigten veranstaltungen ermöglicht wie gewohnt die folgende liste:

02.11.19, 09.00 – 10.30h – workshop trans <3 sein feiern. im rahmen des 53. bundeskongresses der grünen jugend. ort: gelsenkirchen. weitere infos

04.11.19, 16.00 – 19.00h – workshop was ist eigentlich emotionale arbeit? – über machtverhältnisse, abgrenzung und unterstützung. im rahmen der kritischen einführungswochen in potsdam. ort: freiLand potsdam, haus 1, seminarraum 1 (friedrich-engels-straße 22, 14473 potsdam). weitere infos auf der website der veranstalter*in oder auf facebook.

09.-10.11.19, 10 – 17h & 10 -16h – workshop nachhaltiger aktivismus & self-care im politischen alltag. let’s be careful with each other so we can be dangerous together. zwei-tägiger workshop zu self-care und community care. den vollständigen ankündigungstext gibt es hier. ort: nfj-laden (weichselstr. 13/14, 12045 berlin). anmeldung erwünscht und noch möglich unter seminare@naturfreundejugend-berlin.de oder über dieses kontaktformular.

13.11.19, 11 – 13h – workshop „ist doch nicht so schlimm!?“ – sensibilisierung für mikro-aggressionen in der beratung referent*in: kalle hümpfner. im rahmen des fachtags „LSBTIQPA+ und geschlechtsbezogene gewalt“ – abschlusstagung des projektes look wide (dissens–institut für bildung und forschung). ort: aquarium (skalitzer str. 6, 10999 berlin). eine anmeldung zu dem fachtag ist erwünscht und über ein formular unter dem reiter ‚anmeldung‘ möglich.

28.11.19, 19 – 21h – vortrag radical softness – gefühle und verletzlichkeit mehr zulassen? input und austausch. in zusammenarbeit mit der gruppe aus‘m F:f. ort: camillo kino (handwerk 13, 02826 görlitz). weitere infos.

30.11.19, 14 – 15.45h workshop keine angst vor kritik!? selbstreflexiver umgang mit privilegien und wege der solidarisierung. im rahmen der HerzAuf!stand-Messe. ort: forum factory (besselstraße 13-14, 10969 berlin). weitere infos.

wir freuen uns auf die kommenden veranstaltungen!

termine im oktober

mit leichter verzögerung möchten wir heute die termine für den kommenden monat ankündigen. wir werden im oktober einen öffentlichen workshop in berlin und einen weiteren öffentlichen workshop in hannover anbieten. für die genauen daten folgt hier die kurze übersicht:

07.10.19, 19.30 – 22.00h – workshop was ist eigentlich emotionale arbeit? über machtverhältnisse, abgrenzung und unterstützung. workshop in deutscher lautsprache. spende (0-20 €). keine anmeldung nötig. ort: b-lage (mareschstr. 1, berlin-neukölln). weitere infos auch auf dem blog der b-lage oder auf facebook.

27.10.19, 16.00 -19.00h – workshop trans*nonbinary pride! empowerment trotz pathologisierung. workshop in deutscher lautsprache. kostenfreie teilnahme. dieser workshop ist offen für alle personen, die trans*nonbinary feindlichkeit erfahren. anmeldung unter: mine.wenzel@andersraum.de. ort: andersraum hannover. weitere infos auf facebook.

wir freuen uns auf die bevorstehenden veranstaltungen!

termine im august

die ersten tage des augusts sind bereits verstrichen und so kommen unsere veranstaltungshinweise für diesen monat mit leichter verspätung. in den verbleibenden augustwochen sind wir auf dem reflecting & connecting movements camp im rehinland, auf dem FemWo in der schweiz und bei der tagung des inter_trans_wissenschafts-netzwerks in jena vertreten. genauere infos gibt es wie immer in der folgenden aufzählung:

22.08.19, 15.00 – 17.30h – workshop keine angst vor kritik!? – selbstreflexiver umgang mit privilegierung und wege der solidarisierung. organisiert im rahmen des reflecting & connecting movements camp. ort: klimacamp im rheinland. weitere infos.

23.08.19, 15.00 – 17.30h – workshop trans_empowerment. organisiert im rahmen des reflecting & connecting movements camp. ort: klimacamp im rheinland. weitere infos.

24.08.19, 13.30 – 16.30h – workshop radical softness. organisiert im rahmen des FemWo 2019. ort: grechen, schweiz. weitere infos.

30.08.19, 16.45h – 19.30h – workshop radical softness – verletzlichkeit_en annehmen. organisiert im rahmen der inter_-trans_-wissenschafts-netzwerk-tagung. ort: jena. weitere infos.

wir freuen uns in den kommenden wochen gleich auf mehreren camps, tagungen oder konferenzen präsent zu sein und sind gespannt auf den austausch in den workshops und darüber hinaus!

termine im juni & juli

auch wenn das wetter es nicht vermuten lässt, die sommermonate rücken näher und mit ihnen eine reihe spannender veranstaltungen in berlin und darüber hinaus. wir freuen uns ganz besonders, diesen monat erneut eine veranstaltung zu emotionaler arbeit ankündigen zu können. dieser workshop wird am 12.06. in berlin stattfinden und erstmalig in englischer lautsprache angeboten werden. aktuell gibt es noch freie plätze. eine anmeldung ist noch unter lifesabeach [ät] riseup.net möglich.

12.06.19, 18.30 – 21.00h – workshop what is actually … emotional labour? event space in berlin-kreuzberg (info upon registration, for information on accessibilitiy see below).

comforting a friend, having a conversation to clear the air or taking time to sort out one’s own feelings are some examples of emotional labour in everyday life. emotional labour is often rendered invisible but it takes place wherever people actively engage with feelings. but who is more likely to feel responsible for offering support and taking care of emotional needs? who is – on the other hand – used to delegate this work? and most importantly, how can we change these patterns of accepting too much or too little responsibility and choose a different approach to emotional labour?

this workshop is open to people of all genders. you‘re invited if you want to start reflecting on the topic of emotional labour and if you are interested in learning how you can offer yourself and others emotional support in the future. you‘re also very welcome to join the workshop if you are curious to find out how to be more respectful towards your own boundaries and how to avoid taking over too much responsibility for other people’s needs.

donation-based (0 – 30 €); english spoken language; the toilet and entrance is wheelchair-accessible; duration: 2,5h; for further questions and registration please send an e-mail to lifesabeach [ät] riseup.net

neben diesem workshop zu emotionaler arbeit bieten wir eine reihe weiterer öffentlicher verstaltungen rund um self-care, radical softness und emotionalität in der bildungsarbeit an. diese workshops stellen wir heute erneut als kurze übersicht dar:

15.06.19, 14.00 – 18.00h – workshop radical softness – verletzlichkeit_en zulassen. organisiert vom femref der uni oldenburg. ort: oldenburg. weitere infos. dieser workshop wurde auf den 05.07.19 verschoben.

24.06.19, 19.00h – 21.00h – workshop das bisschen aktivismus macht sich doch mit links – self-care im politische alltag. organisiert von der naturfreundejugend berlin. ort: berlin. weitere infos.

06.07.19, 16.00 – 18.00h – workshop her mit den gefühlen!? – ansätze für die thematisierung von emotionen in der politischen bildungsarbeit. im rahmen der veranstaltung ‚bildung is a battlefield‘, organisiert durch die rosa-luxemburg-stiftung. ort: berlin. weitere infos.

30.07.19, 15.00h – 18.00h – workshop das bisschen aktivismus macht sich doch mit links – self-care im politische alltag. organisiert im rahmen des nfj-sommercamps. ort: grimma (sachsen). weitere infos.

wir sind gespannt und vorfreudig auf die kommenden wochen!